• Studienfinanzierung

    Das Thema Finanzierung ist während des Studiums ein wichtiger Lebensbereich, der für viele Studierende ewige Fragen aufwirft und ein nie endendes Thema ist. Die Möglichkeiten der Studienfinanzierungen sind zwar vielfältig, allerdings ist das Einholen der Informationen oft nicht ganz so einfach.  

    Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick darüber geben, welche Beratungsstellen es gibt, wo Sie Anträge erhalten und in welchen Fällen Sie sich Unterstützung einholen sowie Hilfe beantragen können.

    • Studienfinanzierung zu Coronazeiten

      Für viele Studierende ist die Studienfinanzierung in Coronazeiten schwieriger. Wir fassen deshalb die wichtigsten Infos hier für Sie zusammen:

      Informationen

      • BAFöG: Für alle Fragen rund um das Thema BAföG und Corona (Regelstudienzeit, BAFöG-Antrag, Leistungsnachweise etc.) hat das BMBF eine FAQ-Seite eingerichtet: BAFöG-FAQ
      • Kurzarbeitergeld: Wer Kurzarbeitergeld erhält, das niedriger als die Grundsicherung ist, kann beim Amt für Soziales eine Aufstockung beantragen: Amt für Soziales
      • Jobverlust: Wer seinen Job verliert und ggf. seine Miete nicht zahlen kann, kann versuchen, mit der Vermietung eine Stundung oder Ratenzahlung zu vereinbaren. Zudem sollten Sie prüfen, ob Sie einen Antrag auf Wohngeld haben: Wohngeldanspruch
      • Bundesagentur für Arbeit: Auch die Bundesagentur für Arbeit hat Informationen zusammengestellt: Bundesagentur für Arbeit

      Finanzielle Nothilfen

      • Corona-Überbrückungshilfen: Die Corona-Überbrückungshilfe ist zum 30.09.2021 ausgelaufen.
      • KfW-Überbrückungskredit: Seit 8. Mai 2020 bis 31. Dezember 2021 können Studierende einen zinslosen Kredit bis zu 650 Euro im Monat beantragen. Informationen der KfW
      • Studienabschlusshilfe: Studierende, die ihr Studium nicht innerhalb der BAFöG-Förderungshöchstdauer abschließen konnten, können "Hilfe zum Studienabschluss" beantragen. Das Volldarlehen ist zinslos und muss zurückgezahlt werden. Infos zur Studienabschlusshilfe

      Alle Informationen finden Sie auch auf den Corona-FAQ-Seiten der THGA.

    • Studium und Job
      Der Job neben dem Studium ist für viele Studierende die wichtigste Einnahmequelle. Es werden im Wesentlichen 3 Beschäftigungsformen unterschieden:
      • Minijob (geringfügige Beschäftigung)
      • Werkstudentenvertrag
      • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung: Hiermit verlieren Sie den Status aus ordentlicher Studierender
      Praktikum: für freiwillige Praktika (d. h. Praktika, die nicht lt. Studienordnung vorgeschrieben sind) während des Studiums gelten zudem auch noch einmal spezielle Regeln:
      • Unentgeltiches Praktikum: es werden keine Versicherungsbeiträge gezahlt
      • Entgelt bis 450 Euro: Rentenversicherung (Befreiung möglich)
      • Entgelt über 450 Euro bis 20 Stunden pro Woche: Es gelten die Regelungen des Werkstudentenvertrags

      Weitere und ausführliche Informationen finden Sie hier:
    • BAföG

      Für die offizielle Beratung zum Thema BAföG ist in Bochum das Akademische Förderwerk (AKAFÖ) zuständig. In der Grundberatung können Sie all Ihre Fragen stellen, Antragsformulare abholen oder Ihre Anträge einreichen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage des AKAFÖ.

      Zusätzlich bietet auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Hotline an, bei der einige Fragen geklärt werden können:

      BAföG- Hotline

      Mo - Fr 08:00 - 20:00 Uhr     0800 - 223 63 41

      In folgenden führen wir für Ihnen einige Informationen und Voraussetzungen auf, die Sie bei der ersten Einschätzung, ob Sie berechtigt sein könnten oder nicht, unterstützen.  

      1. Immatrikulation an einer staatlich anerkannten Hochschule.
      2. Vorheriges Studium wird auch bei Abbruch angerechnet.
      3. Einmaliger Fachwechsel max. bis zum Ende des 3. Semesters möglich.
      4. Bei Studium im Ausland bleibt 1 Jahr unberücksichtigt (§ 5a BAföG).
      5. Beginn des zu fördernden Bachelor-Studiums vor dem 30. Geburtstag (Ausnahmeregelung gem. § 10 Abs. 3 BAföG)
      6. Beginn des zu fördernden Master-Studiums vor dem 35. Geburtstag (Ausnahmeregelung gem. § 10 Abs. 3 BAföG)
      7. Deutsche Staatsangehörigkeit (Ausnahmen gem. § 8 BAföG möglich)
      8. Förderungshöchstdauer ist die jeweilige Regelstudienzeit. Vorlage eines Leistungsnachweises nach dem 4. Fachsemester.

      Möglichkeit der Verlängerung bei Behinderung, Krankheit, Schwangerschaft, etc.(aber nicht wegen fehlender Sprachkenntnisse!

      Bei allen Kriterien gilt: Es kann immer auch Abweichungen bzw. Ausnahmen gelten - hier müssen Sie sich genau informieren.

      Wo bekomme ich den Antrag?
      Wann stelle ich den Antrag?
      • Beachten, dass Vermögen zum Zeitpunkt des Antrags (nicht ab Förderungsbeginn) berechnet wird
      Habe ich einen Anspruch?
      • Eine verbindliche Aussage gibt es vorab nicht. Sie können aber den BAföG-Rechner nutzen, um eine grobe Einschätzung zu erhalten.

      Unter den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich mehr Informationen einzuholen:

      https://www.bmbf.de/de/das-bafoeg-eroeffnet-bildungschancen-878.html


      Bafög - Ausnahmen von der Altersgrenze:

      Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie die Leistungen auch länger beziehen.

      • Zugangsvoraussetzungen auf dem Zweiten Bildungsweg erworben
      • Studium ohne Hochschulzugangsberechtigung mit Einschreibung auf Grund der beruflichen Qualifikation
      • Notwendiges (!) Aufbaustudium gem. § 7 Abs. 2 Nr. 2 BAföG
      • Persönliche oder familiäre Gründe; insbes. wenn sie bei Erreichen der Altersgrenzen bis zur Aufnahme der Ausbildung ein eigenes Kind unter zehn Jahren ohne Unterbrechung erziehen und während dieser Zeit bis zu höchstens 30 Wochen-stunden im Monatsdurchschnitt erwerbstätig sind; Alleinerziehende dürfen auch mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig sein, um dadurch Unterstützung durch Leistungen der Grundsicherung zu vermeiden.

      Diese Ausnahmen gelten nur, wenn das Studium unverzüglich nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen oder dem Wegfall der Hinderungsgründe wieder aufgenommen wird!

      Einkommens - und Vermögensanrechnung:

      1. Die Vermögensfreigrenze beim BAföG liegt bei 7.500 Euro.

      • Ausschlaggebend ist der Zeitpunkt der Antragstellung (Kontoauszug)
      • Zeitwert eines PKW ist auch Vermögen, genauso wie ein Bausparvertrag oder Lebensversicherungen etc.

      2. Einkommensfreigrenze beim BAföG liegt bei 5.400 Euro im Bewilligungszeitraum (in der Regel 12 Monate) bleiben anrechnungsfrei bei Alleinstehenden ohne Kind.

      • Bei Überschreiten wird das BAföG 1:1 gekürzt.
      • Es gilt das Zuflussprinzip => Vorsicht mit dem letzten Monatsgehalt vor Studienbeginn!

      Halbwaisenrente und Bafög:

      Bei der Berechnung des Förderungsbetrages gelten Waisenrenten bzw. das Waisengeld gem. § 21 Abs. 3 Nr. 1 BAföG zwar als Einkommen des Auszubildenden und sind auf den Bedarf anzurechnen, allerdings bleiben gem. § 23 Abs. 4 Nr. 1 BAföG von der Waisenrente und dem Waisengeld der Auszubildenden 130 Euro monatlich anrechnungsfrei, wenn es sich um Studierende an Hochschulen/Universitäten handelt.

      • Waisengeld ist die Leistung für hinterbliebene Kinder von Beamten oder Ruhestandsbeamten.
      • Halbwaisen-/Waisenrente die entsprechende Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
    • Stipendien

      In der Regel werden Stipendien nach politischen, sozialen, religiösen Kriterien und insbesondere aber auch nach guten akademischen, schulischen oder sportlichen Leistungen vergeben. Die Gewichtung dieser Kriterien ist in der Regel abhängig vom jeweiligen Stipendiengeber. Wenn es sich beispielsweise um Sportstipendien handelt, dann ist natürlich das sportliche Talent des Bewerbers das entscheidende Kriterium. Bei eher künstlerischen oder musischen Stipendien spielt wiederum das künstlerische und musikalische Talent des Bewerbers eine entscheidende Rolle. Daher sind bei vielen Stipendien bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, um sich überhaupt für das jeweilige Stipendium bewerben zu können oder realistische und gute Erfolgschancen zu haben. Insgesamt sind also charakterliche, soziale und akademische Leistungen des Bewerbers von entscheidender Bedeutung.

      Wer sich genauer über die Voraussetzungen informieren möchte, der kann sich einen guten Überblick auf den folgenden Seiten verschaffen:

      Was bedeutet gesellschaftliches Engagement?

      Schule/Uni: Schülerzeitung, Klassen-/Schulsprecher, Projekt-/AG-Arbeit, Abiball, Abizeitung, Wettbewerbsteilnahme, Nachhilfeunterricht, Fachschaft, AStA

      Gesellschaft: Mitarbeit bei kommunalen Projekten/Institutionen, Vereinen/Trägern

      Kirche: Messdiener, kirchl. Jugendarbeit, Mitarbeit bei kirchl. Ausflügen (Zeltlager)

      Politik: Engagement in einer Partei/beim Wahlkampf, Hochschulpolitik

      Sport: Teilnahme an Meisterschaften, Verantwortung als Kapitän, Training von Jugendmannschaften, Schiedsrichter

      Kunst/Kultur: Auftritte bei Konzerten, eigene Ausstellungen, Rezensionen

      Familie: Betreuung der Geschwister, Pflege Angehöriger, Unterstützung im Betrieb, finanzielle Unterstützung der Familie durch Jobs

      Hier finden Sie eine Übersicht der staatlichen Stipendiengeber.

      Beratungsstellen

      Externe Beratung erhalten Sie z.B. bei Arbeiterkind oder auch bei den Ansprechpersonen der jeweiligen Förderwerke.

      Bewerbungsfristen

      Jede Stiftung hat eine eigene Frist (ist auf den Webseiten der Stiftungen zu finden). In der Regel endet die Bewerbungsfrist ca. ein halbes Jahr vor dem Semester, ab dem man ein Stipendium bekommen würde. Bei den meisten Stipendien benötigt man Gutachten von anderen Personen. Man sollte für den Bewerbungsprozess deshalb mindestens 2 Monate einplanen.

      Die Frist des Deutschlandstipendiums wird jedes Jahr von der Hochschule neu festgelegt und den Studierenden per Mail (THGA-Mail-Adresse) mitgeteilt.

      Deutschlandstipendium: Die THGA vergibt jedes Jahr das sogenannte „Deutschlandstipendium“ zur Förderung begabter Studierender, die hervorragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Career Service.
    • Studienförderung für Berufserfahrene

      Ab heute ist die Online-Bewerbung für das Aufstiegsstipendium – die Studienförderung für Berufserfahrene wieder möglich. Studieninteressierte und Studierende können sich bis zum 8. Juni um ein Aufstiegsstipendium bewerben.

      Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und mehrjähriger Praxiserfahrung bei einem Hochschulstudium bis zum ersten akademischen Abschluss. Weitere Informationen unter www.aufstiegsstipendium.de

      Bewerbungen sind bereits vor Beginn des Studiums und bis zum Ende des zweiten Semesters möglich. Jährlich werden über 1.000 Aufstiegsstipendien vergeben.

      Im September wurde zudem die monatliche Förderung von 815 Euro auf 933 Euro bei einem Vollzeitstudium erhöht. Für berufsbegleitend Studierende ist die Förderung von 2.400 Euro auf 2.700 Euro im Kalenderjahr gestiegen. Die Leistungen sind eine Pauschale und einkommensunabhängig.

      Die Zentrale Studienberatung der THGA wird dazu im Rahmen der ZSI Veranstaltungen, in der zweiten Jahreshälfte eine Informationsveranstaltung geben.

      Die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:

      • eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung,
      • Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren (nach Abschluss der Ausbildung und vor Beginn eines Studiums) zum Zeitpunkt der Online-Bewerbung,
      • noch kein Hochschulabschluss (für bereits Studierende: Eine Bewerbung ist vor Beendigung des zweiten Studiensemesters noch möglich),
      • ein Nachweis über die besondere Leistungsfähigkeit in Ausbildung und Beruf, u.a. durch die Note der Berufsabschlussprüfung oder der Abschlussprüfung einer Aufstiegsfortbildung (Gesamtergebnis mit mindestens Note 1,9 oder 87 Punkte und mehr). Eine weitere Möglichkeit ist die besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb (Platzierung unter den ersten drei). Schließlich kann auch ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers für die Bewerbung um ein Aufstiegsstipendium qualifizieren. Bitte reichen Sie nur dann einen Arbeitgebervorschlag ein, wenn Sie die berufliche Leistungsfähigkeit nicht über eine der beiden anderen genannten Möglichkeiten belegen können.
      • Sie müssen zu dem in § 8 Absatz 1 und 2 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes genannten Personenkreis gehören, also die deutsche Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis besitzen
      Auf der Seite vom SBB stehen die Bewerbunsginformationen als Download bereit.

    • Wohngeld

      Das Wohngeld kommt für Studierende nur in Ausnahmefällen in Frage. Auch wenn Sie nicht bafägberechtigt sind, weil die Eltern (oder der Ehepartner) zu viel verdienen, haben Sie leider keinen Anspruch auf Wohngeld.

      Voraussetzungen müssen sein:

      Studierende im Zweitstudium, Studierende, die die Regelstudienzeit überschritten haben und Studierende, die nach einem zu späten (nach dem 4. FS) Fachrichtungswechsel nicht mehr gefördert werden können. Der Nachweis des existenzsichernden Mindesteinkommens muss dabei erfüllt sein!

      Wenn Sie Wohngeld beantragen wollen, dann ist dies bei den Bürgerdiensten möglich. Auch die Anträge kann man sich leicht aus dem Internet ziehen.

      Höhe des Wohngeldes:

      Die Einkommenshöchstgrenze liegt bei einem 1-Personen-Haushalt bei einem bereinigten Einkommen von 1.010 € netto, bei einem 2-Personen-Haushalt bei 1.390 € netto und bei einem 3-Personen-Haushalt bei 1.680 € netto. Die Haushaltsmitglieder werden nicht als klassische WG-Mitbewohner angesehen.

      Die Höhe der Bruttokaltmiete ist entscheidend.

      Berechnung: Bruttokaltmiete = Kaltmiete + kalte Nebenkosten (ohne Heizkosten)

      Bevor Sie Wohngeld beantragen, können Sie den Wohngeldrechner nutzen, um zu schauen, ob Sie einen Anspruch haben oder nicht: https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBSTRT

      Allgemeine Infos finden Sie auf der Ministeriumsseite:

      www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeld-node.html

    • Sonstige Finanzierungsmöglichkeiten

      Allgemeine Tipps zur Budgetplanung finden Sie bei der Verbraucherzentrale:

      www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/geld-versicherungen/kredit-schulden-insolvenz/budgetuebersicht-16332

      Kindergeld: Studierende Kinder bis zum 25. Lebensjahr (einkommensunabhängig)

      Ausbildungsunterhalt: Die Unterhaltspflicht der Eltern besteht gem. §1610 BGB:

      • für die 1. Ausbildung des Kindes bis zum Abschluss (inkl. MA).
      • grds. im Rahmen der durchschnittlichen fachspezifischen Studiendauer am jeweiligen Studienort. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach dem Bedarf des Kindes und dem Einkommen der Eltern (max. BAföG-Höchstsatz).

      Leistungen vom Jobcenter:

      Gemäß § 7 Abs. 5 SGB II haben Studierende, „deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes dem Grunde nach förderungsfähig ist“, keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts.

      Das Jobcenter muss bis zum offiziellen Semesterbeginn zahlen. 

      Wenn BAföG beantragt wurde, muss das Jobcenter zahlen, bis der Antrag beschieden wurde (Quittung!), sofern die Studierenden bei den Eltern im Haushalt leben (auswärts nur wenn älter als 25 Jahre oder unbegleitete Flüchtlinge).

      In ALG II-Bedarfsgemeinschaften darf das BAföG nicht vollständig auf den ALG II-Anspruch angerechnet werden (Freibetrag von 100 € nach § 11b SGB II oder tatsächliche ausbildungsbezogene Aufwendungen).

      Bildungskredit:

      • Nur für Deutsche und Ausländer nach § 8 BAföG 
      • Förderung nur bis zum 12. Hochschulsemester möglich
      • Bei Beantragung darf man nicht älter als 36 Jahre sein
      • Bestandene Zwischenprüfung oder erfolgreiches 1.+2. Semester
        Laufzeit: max. 24 Monate (für den Abschluss)
      • Auszahlungshöhe: wahlweise 100 €, 200 € oder 300 € monatlich
      • Nach 4 Jahren Beginn der Rückzahlung mit monatlich 120 €

      KfW Studienkredit:

      • Förderung ab dem 1. Semester möglich
      • Deutsche und Bildungsinländer (weitere Ausnahmeregelungen für ausländische Studierende)
      • Laufzeit bis zum 10. Fachsemester plus ggf. maximal 4 weitere Semester
      • Leistungsnachweis am Ende des 6. Fördersemesters • Aktueller Zinssatz: 4,17 % (variabel, ändert sich immer am 1.4./1.10.)
      • Auszahlungshöhe: 100 € - 650 € monatlich
      • Rückzahlungsbeginn: 6 – 23 Monate nach Studienabschluss
      • Rückzahlung innerhalb von max. 25 Jahren oder bis zum 67. Lebensjahr

      BITTE UNBEDINGT VORHER UNABHÄNGIG BERATEN LASSEN !!!